2015 02 21 leader auftakt klein

Die RAG der LEADER-Region Saale-Holzland ist als Verein mit den Organen und Gremien

organisiert. Des Weiteren sind in der Satzung und der Geschäftsordnung die Zuständigkeiten geregelt. Damit wird das ordnungsgemäße Funktionieren der Aktionsgruppe bezogen auf administrative und finanzielle Aufgaben gewährleistet. Der Verein Regionale Aktionsgruppe Saale-Holzland e.V. hat derzeit 67 Mitglieder aus den Bereichen Städte und Gemeinden, Unternehmen, Vereine, Verbände sowie Privatpersonen.

 

Mitgliederversammlung

Sie ist das oberste beschlussfassende Vereinsorgan.

 

Vorstand

Er ist das Entscheidungsgremium der RAG. Es wird gewährleistet, dass mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder Vertreter von Wirtschafts- und Sozialpartnern sind. Von den insgesamt 28 stimmberechtigten RAG-Mitgliedern sind 13 öffentliche Partner (46 %) und 15 WiSo-Partner (54 %). Die regionale Wirtschaft ist mit 9 Personen angemessen vertreten. Keiner der Sektoren nimmt mehr als 49 % der Stimmrechte ein. Diese spiegeln auch die Schwerpunktsetzungen der Strategie wider. Pro Jahr werden 2-3 Sitzungen des Vorstandes stattfinden.

 

Geschäftsführenden Vorstand

Ihm obliegt die Geschäftsführung des Vereins. Er setzt sich aus dem Vereinsvorsitzenden und den beiden Stellvertretern zusammen und steuert in enger Zusammenarbeit mit dem Management die anliegenden Aufgaben.

 

Fachbeirat 

Ihm gehört je ein Vertreter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung, des Landwirtschaftsamtes, des Forstamtes und des Landratsamtes an. Er dient dem Vorstand und der Steuernden Arbeitsgruppe als beratendes Organ.

 

Steuernde Arbeitsgruppe

ist ein „Expertengremium“, im Sinne der Einbindung aller relevanten Akteure. Sie arbeitet an konkreten Ergebnissen und ist dem Vorstand gegenüber berichtspflichtig. Die fachlichen Stellungnahmen der Steuernden AG sind vom Vorstand bei der Bewertung von Förderanträgen einzubeziehen. Die Steuernde AG ist ebenfalls nach den Grundsätzen der LEADER-Methode (gemäß Art. 62 Abs. 1 b der EG-Verordnung Nr. 1698/2005) besetzt und besteht zu 50% aus WiSo-Partnern. Die Steuernde AG tagt mindestens viermal im Jahr.

 

Jugendbeirat

Der Jugendbeirat setzt sich aus fünf Jugendlichen, die in der Schülerwerkstatt gewählt und bestätigt wurden, zusammen und bereitet die Entscheidungen für den Vorstand bezüglich des Jugendfondsbudgets (10.000 € + 5.000 € vom Lokalen Aktionsplan im SHK – Bundesprogramm „Demokratie leben!“) vor. Er wird unterstützt und beraten durch ein Mitglied des GF-Vorstandes, einem Vorstandsmitglied (=Koordinator LAP im SHK) und das LEADER-Management. Der Jugendbeirat tagt in 2-3 Sitzungen pro Jahr.

 

Handlungsfeldbezogene Arbeitskreise

Die bei der Erstellung der Regionalen Entwicklungsstrategie eingerichten Arbeitskreise werden fortgesetzt, um eine breite Akteurspalette einzubinden sowie neuen interessierten Akteuren einen einfachen Zugang zur Mitwirkung zu ermöglichen. Es finden mindestens zwei Sitzungen pro Jahr und HF statt.

 

LEADER-Management & Geschäftsstelle der RAG

Das LEADER-Management koordiniert und organisiert in Abstimmung mit dem GF-Vorstand die gesamten Prozesse. Der „Ländliche Kerne“ e.V. konnte als Begleiter und Moderator für die weiterführenden Schritte gewonnen werden. Er kombiniert Moderations- und Gestaltungskompetenz von LEADER-Prozessen in der Region, langjährige Erfahrung im Managen und Moderieren innovativer Projekte, mit der Erfahrung in der Entwicklung, Umsetzung und nachhaltigen Sicherung größerer, regionaler Projekte. Seit über 15 Jahren arbeitet der Verein „Ländliche Kerne“ e.V. erfolgreich mit zahlreichen Kommunen, Vereinen und Unternehmen, insbesondere der Landwirtschaft zusammen, und hat sich dabei als wichtiger Partner erwiesen.

Die Geschäftsstelle der RAG Saale-Holzland e.V mit ihren Mitarbeitern befindet sich in den Räumlichkeiten des Vereins „Ländliche Kerne“ e.V., welcher seinen Sitz im Rittergut in Nickelsdorf bei Crossen a.d. Elster hat:

Regionale Aktionsgruppe Saale-Holzland e.V.
Nickelsdorf 1
07613 Crossen an der Elster

 

Leader2014 2020 JPEGeler logologo thueringer landentwicklung